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Jens Spahn hat nichts falsch gemacht

Denn eine (wahrscheinlich anonym gespendet) Eizelle, insemiert und dann von einer „Leihmutter“ austragen lassen hat genau genommen sein Partner.

Jens Spahn kann man nur vorwerfen, jetzt zusammen mit seinem Partner Familie spielen zu wollen, obwohl die Art und Weise, wie das notwendige Kind beschafft wurde, absolut gegen die Linie seiner Partei verstößt.

Die – auch wenn man sich vielleicht mit der Idee einer gleichgeschlechtlichen Erziehungspartnerschaft arrangiert haben mag – zumindest beim Thema „Geld zahlen – Kind bekommen“ ziemlich eindeutig der Ansicht ist, dass solche Transaktionen ethisch nicht in Ordnung sind.

Ob Spahn sich nach der Maskenaffäre auch aus dieser Sache wieder herauswinden kann, bleibt abzuwarten. Ich gehe nicht davon aus. Denn der Glaubwürdigkeitsverlust, der dadurch entstanden ist, dass er seine persönlichen Wünsche über die Linie seiner Partei zu Leihmutterschafts-Geschäften gestellt hat, indem er die Handlungen seines Partners billigend in Kauf genommen und wahrscheinlich (vielleicht auch finanziell?) unterstützt hat, sollte zu groß sein, um sich davon schnell zu erholen.

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