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I vibe-coded an PDF merger for single-side ADF scanners

I happen to own a multi-function printer that can print double-sided, but only scans single-sided with the automatic document feeder (ADF).

Dual-side ADFs are rather error-prone and also very expensive in comparison to single-side ADFs, so I didn’t buy one of those.

Now I have the problem that scanning dual-sided documents became a bit more painful than expected. You can scan the „odd“ pages into a PDF, and the „even“ pages into another, but then you have the problem that you need to merge these, and the „even“ pages even are in the wrong order, if you just swap the paper stack you could easily scan for the odd pages, and scan the „backsides“.

So… thanks to AI, I vibe-coded a PDF merger for this case with Claude. I only had to correct a few lines of code because Claude didn’t full get the idea that there always needs to be one odd page, but the number of even pages can be one less, and that you cannot detect this from the scan of „even“ pages, which may contain one empty back-side of an odd page… or at least I didn’t manage to make Claude get this.

It takes the (right-order) odd pages PDF with page numbers 2n + 1, and the (reverse order) even pages PDF (pages 2n, if existing) and merges them to one PDF.

Problem solved. And I provide the .jar here. Without any warranty, of course, though.

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Zendure SolarFlow 800 Pro Fan

Beim Zendure Solarflow 800 Pro gibt es einen Anschluss für einen Ventilator, der aktiviert wird, wenn die Haupteinheit wärmer als 25° wird. Der Anschluss besteht aus einer 2-pin Buchse, umgeben von einer Wasserschutz-Hülse mit M12x1 Außengewinde.

Es ist einigermaßen schwierig, hierfür einen Stecke zu finden, wenn man nicht den Original Solarflow-Ventilator kaufen will. Aber bei mcled.de bin ich fündig geworden. Hier heißt der passende Stecker Stecker – Eurostecker, IP67, zum Löten, M12, 2 Pins .

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AfD-Stuttgart wirbt mit KI-Video?

Die AfD Baden-Württemberg hat einen Wahlwerbespot, den sie im Regionalsender Regio-TV zeigen lässt.

Eine leere, etwas heruntergekommene Straße bei Nacht… Schnee, Sirenen, etwas Müll… Blaulicht am Ende der Straße – und dann der Slogan: Du siehst es doch auch!

Und da wollte ich natürlich wissen, was genau ich sehe, oder sehen soll.

Nun, ich sah eine leere Straße bei Nacht, und die merkwürdig fremdländischen Schilder an den zahlreichen Geschäften, bei denen man sofort ahnte, dass es sich wahrscheinlich um Kleingewerbe-Betriebe von Menschen mit Migrationshintergrund handeln würde, Handy-Shops, Nagelstudios, Döner-Buden… (Lauter Betriebe, deren fortwährende erfolgreiche Existenz im System der sozialen Marktwirtschaft nur bedeuten kann, dass sie einen tatsächlichen Bedarf befriedigen – sagt der BWLer in mir).

Jedenfalls vermittelt sieht die Straße tatsächlich irgendwie dystopisch und kaputt aus. Und dann erkannte ich, warum:

Am gelben Schild im Screenshot oben sieht man es eindeutig: Die Zeichen ergeben keinen Sinn, es ist eine KI- halluzinierte Mischung aus Buchstaben und etwas, das wie asiatische Logogramme aussehen soll. Die Spiegelung des Schildes im Schaufenster passt auch nicht wirklich. Und die linke Häuserreihe ist auf Höhe des relativ untypisch einzeln herumstehenden Baumes oberhalb des Erdgeschosses plötzlich wie abgeschnitten.

Nun mag man zur AfD stehen, wie man will – ich finde jedenfalls, dass man nicht mit einem von einer KI herbei-halluzinierten Verfalls-Szenario politische Werbung betreiben sollte. Weil das genau so manipulativ ist wie z.B. Fotos von Atomkraftwerken, wo schwarzer Rauch aus den Kühltürmen steigt, oder Fotos von Massenvernichtungs-Waffen im Irak.

Auch wenn es „nur“ eine Straße ist, die man hat generieren lassen, die man so oder so ähnlich wahrscheinlich auch in der realen Welt hätte finden können, wo es sicher auch irgendwann mal einen Polizeieinsatz gegeben hätte – um jetzt mal mögliche Ausreden zu skizzieren, die man vorbringen könnte, um den Einsatz des Fake-Videos zu rechtfertigen.

Aber wenn man sich als besonders offen kommunizierende Partei darstellt, die im Gegensatz zu anderen die Probleme benennt und sich sogar das Motto „Mut zur Wahrheit“ (sic!) auf die Fahnen schreibt, dann sollte man auch dazu stehen, bei der Wahrheit bleiben und nicht versuchen, die potenziellen Wähler mit KI-Fakes hinters Licht zu führen.